Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte

Aus HöGyWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

5. Aufzug , 1. Szene

von The_missing_Simpson und Lightfoot


Öffentlicher Platz bei Altdorf: Im Hintergrund rechts steht die Festung "Zwing Uri" immer noch, wie in der dritten Szene des ersten Aufzugs; links ist ein Aussichtsturm , von dem aus man die Berge sieht, auf denen Signalfeuer brennen. Es ist Tagesanbruch, Glocken ertönen aus verschiedenen Orten.

Ruodi, Kuoni, Werni, Meister Steinmetz und viele andere Landleute, auch Frauen und Kinder.

Ruodi: Seht ihr die Feuersignale und hört ihr die Glocken? Die Feinde sind verjagt.

Steinmetz: Die Burgen sind erobert. Auf, reisst die Festung nieder!

Alle: Nieder! Nieder! Nieder!

Walter Fürst kommt.

Walter Fürst: Halt! Wir wissen noch nicht was in Unterwalden und Schwyz passiert ist!

Ruodi: Warum warten? Der Tyrann ist tot, der Tag der Freiheit ist gekommen.

Steinmetz: Sind die Leuchtsignale nicht klar genug?

Ruodi: Kommt alle, kommt, legt Hand an, Männer und Frauen! Brecht das Gerüst! Kein Stein soll auf dem andern bleiben.

Steinmetz: Gesellen kommt! Wir haben's aufgebaut, wir wissen wie man es zerstört.

Alle: Kommt! Reißt es nieder.

Sie stürzen sich von allen Seiten auf die Festung.

Walter Fürst: Ich kann sie nicht mehr aufhalten.

Melchtal und Baumgarten kommen.

Melchtal: Was? Wieso steht diese Burg noch, wenn alle anderen schon eingerissen sind.

Walter Fürst: Sind sie das, Melchtal? Bringen Sie uns die Freiheit? Sagt! Ist das Land vom Feind befreit?

Melchtal: Rein ist der Boden. Freuen Sie sich, Vater! In diesem Augenblick ist kein Tyrann mehr im Schweizer Land.

Man hört die Balken des Gerüstes stürzen.

Kinder: Freiheit! Freiheit!

Das Horn von Uri wird geblasen

Mädchen bringen den Hut auf der Stange getragen, die ganze Szene füllt sich mit Leuten an.

Ruodi: Hier ist der Hut, vor dem wir uns vebeugen mussten.

Baumgarten: Was sollen wir damit machen?

Mehrere Stimmen: Ins Feuer mit ihm!

Walter Fürst: Halt! Hebt ihn auf als Zeichen der Freiheit.

Die Landleute, Männer, Frauen und Kinder stehen und sitzen auf den Balken des zerbrochenen Gerüstes in einem Halbkreis.

Melchtal: Jetzt stehen auf den Trümmern der Tyrannei. Das was wir im Rütli schwuren ist passiert, Eidgenossen.

Walter Fürst: Das ist erst der Anfang. Wir müssen zusammenhalten, weil der Kaiser den Tod seines Vogts rächen will.

Melchtal: Er wird mit seinem Heer kommen.

Ruodi: Die wenigen Pässe durch die er in unser Land kommen kann müssen wir blockieren.

Baumgarten: Wir haben keine Angst.

Rösselmann (ehemals Lama) und Stauffacher kommen.

Rösselmann (ehemals Lama): Hört und staunt! Der Kaiser ist ermordet!

Walter Fürst: Mein Gott!

Landleute machen einen Aufstand und umdrängen Stauffacher.

Alle: Ermordet! Was?!

Melchtal: Unmöglich! Woher wissen Sie das?

Stauffacher: Er wurde in Bruck erstochen.

Walther Fürst: Wer war's denn?

Stauffacher: Es war sein Neffe, Herzog Johann von Schwaben. Der Kaiser wollte ihm sein Erbe kürzen, dass er nur noch ein Bischof wird. Das nahm er zum Anlass, sich zu rächen. Er wurde von drei Leuten gleichzeitig angegriffen. Alle Bergpässe wurden gesperrt und die Agnes aus Ungarn will sich an dem Mord rächen.

Melchtal: Weiß man, wo die Mörder hingeflüchtet sind?

Stauffacher: Sie sind in die Berge geflohen. Ich will ja nicht sagen, dass Mord schön ist, aber dieser hat uns geholfen, Freiheit zu erlangen. Der Luxemburgische Graf will unser Oberhaupt sein.

Die Landleute freuen sich.

Ein Reichsbote taucht auf.

Rösselmann und Andere: Bote, was gibt's?

Bote: Ich habe eine Nachricht!

Alle zu Walter Fürst: Lesen sie!

Walter Fürst: Hier steht, dass die neue Österreichische Königin unser Land anerkennt und will, dass wir ihr helfen, die Mörder ihres Mannes zu suchen.

Reichsbote geht ab.

Stauffacher: Wo ist Telm? Er hat uns geholfen.

Alle gehen ab.

Parodie

Staatliche Einrichtung in Nürtingen: Im Hintergrund rechts steht die Festung "Högy" immer noch, wie in der dritten Szene des ersten Aufzugs; links ist eine Mensa , von dem aus man die Speisen sieht, auf denen Signalfeuer brennen. Es ist Tagesanbruch, ein Gong ertönt aus verschiedenen Orten. Ein paar Leute aus dem Mittelalter verirren sich dorthin.

Ruodi, Kuoni, Werni, Meister Steinmetz und viele andere Landleute, auch Frauen und Kinder.

Ruodi: Seht ihr die Feuersignale und hört ihr den Gong? Die Schule ist vorbei.

Steinmetz: Das Högy ist erobert. Auf, reisst die Mensa nieder!

Alle: Nieder! Nieder! Nieder!

Walter Fürst kommt.

Walter Fürst: Halt! Wir wissen noch nicht was im MPG und bei den Waldis passiert ist!

Ruodi: Warum warten? Der 1. Tag der Ferien ist gekommen.

Steinmetz: Ist der Gong nicht klar genug?

Ruodi: Kommt alle, kommt, legt Hand an, Männer und Frauen! Brecht das Gerüst! Kein Stein soll auf dem andern bleiben.

Steinmetz: Gesellen kommt! Wir haben's nicht aufgebaut, wir wissen aber wie man es zerstört.

Alle: Kommt! Reißt es nieder.

Sie stürzen sich von allen Seiten auf den Raum der Stille.

Walter Fürst: Ich kann sie nicht mehr aufhalten.

Melchtal und Baumgarten kommen.

Melchtal: Was? Wieso steht diese Schule noch, wenn bei allen anderen schon Ferien sind.

Walter Fürst: Sind sie das, Melchtal? Bringen Sie uns die Ferien? Sagt! Ist das Land in den Ferien?

Melchtal: Rein ist der Boden. Freuen Sie sich, Vater! In diesem Augenblick ist kein Schüler mehr in der Schule.

Man hört das Amphitheater einstürzen.

Kinder: Ferien! Ferien!

Der Gong gongt

Mädchen bringen das Mensa-Essen auf dem Tablett getragen, die ganze Szene füllt sich mit Leuten an.

Ruodi: Hier ist das Essen, das wir essen mussten.

Baumgarten: Was sollen wir damit machen?

Mehrere Stimmen: Ins Feuer damit!

Walter Fürst: Halt! Hebt es auf als Zeichen der Ferien.

Die Landleute, Männer, Frauen und Kinder stehen und sitzen auf den Balken des zerbrochenen Amphitheaters in einem Halbkreis.

Melchtal: Jetzt stehen auf den Trümmern der Tyrannei. Das was wir im Raum der Stille schwuren ist passiert, Eidgenossen.

Walter Fürst: Das ist erst der Anfang. Wir müssen zusammenhalten.

Ruodi: Die wenigen Pässe durch die Lehrer ins Högy kommen können müssen wir blockieren.

Baumgarten: Wir haben keine Angst.

Rösselmann (ehemals Lama) und Stauffacher kommen.

Rösselmann (ehemals Lama): Hört und staunt! Die Schule ist vorbei!

Walter Fürst: Blitzmerker!

Landleute machen einen Aufstand und umdrängen Stauffacher.

Alle: Erzählen Sie uns was neues!

Melchtal: Unmöglich! Warum wissen Sie das nicht?

Stauffacher: Es wurde im Kalender geschrieben.

Die Landleute freuen sich.

Ein Postbote taucht auf.

Stauffacher: Wo ist Telm? Er hat uns geholfen.

Alle gehen ab.

Bild:Zwing_Uri.jpg Von The missing simpson Bild:MordAmKaiser.jpg Von Lightfoot

BeAchtE

Zurück zu BeAchtE!
Zurück zu Willihell