Liebeslyrik2010/Protokoll4

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Protokoll der Unterrichtsstunden am 3. und 4. März 2010

Thema: Romantik und romantische Lyrik

Um die Epoche Romantik einzuführen teilte uns Herr Dautel schon am Tag zuvor in Gruppen ein. In diesen sollten wir verschiedene Aufgaben bearbeiten, um uns mit den Hauptgedanken der Romantik zu befassen.

In der Stunde am 3.3. haben die einzelnen Gruppen dann ihre Ergebnisse präsentiert, bzw. hat die erste Gruppe dies schon am Dienstag getan:

1. Arbeitsauftrag: eine Gruppe sollte aus einem Zeitschriftenausschnitt zusammentragen, wo man nach ihrer Meinung die typischen Gedanken der Romantik erkennen kann. Die Hauptgedanken, die sich in dem Ausschnitt wiederfinden ließen, waren: viel Natur, ruhige Landschaften, die Abgeschiedenheit (z.B. auch von den lärmenden Großstädten), die Einsamkeit (oft auch zu zweit), und auch eine Ruine, welche für romantischen, mittelalterlichen Flair steht.
2. Arbeitsauftrag: zwei Gruppen sollten Bilder malen, auf welchen Symbole zu erkennen sein sollten, die für uns für Romantik stehen. Dabei kamen drei Bilder heraus, bei denen wir viele Gemeinsamkeiten in der Bedeutung entdeckt haben. Die Gruppen wollten Treue z.B. durch Pinguine ausdrücken, Abgeschiedenheit z.B. durch eine Eisscholle, eine bestimmte Atmosphäre durch bestimmte Farben oder durch Symbole wie Sonnenuntergang oder Nacht erzielen und die Einsamkeit zu zweit zeigen. Es kam auch viel Natur vor, denn Romantik ist die Liebe zu einer Person und die Liebe zur Natur.
3. Arbeitsauftrag: zwei Gruppen sollten ein romantisches Gedicht verfassen. Das erste hieß „Romantisches Gedicht“ und wurde extra im Klammerreim geschrieben, weil man eine Umklammerung/Umarmung oft mit Romantik verbindet. Es war in 4-zeilige Strophen aufgeteilt, was auch typisch für die Romantik ist. Markante Motive in dem Gedicht waren: Träume, Wärme, Sonnenstrahlen, rosenrote Blumen, Lächeln und das Ewige. Außerdem ließ sich auch eine Wunschvorstellung, also die Sehnsucht nach Geborgenheit und Romantik, im Gedicht wiederfinden.
Das zweite Gedicht hieß „Das Gedicht der Nacht“, in dem keine klare Struktur (bezogen auf das Metrum usw.) erkennbar war. Typische Motive waren der Sonnenuntergang, und im Kontrast dazu die Nacht, und auch das Sehnsuchtsmotiv ließ sich durch den Konjunktiv erkennen.
4. Arbeitsauftrag: - eine Gruppe sollte Begriffserklärungen verfassen.
der Roman ist in Volkssprache geschrieben und beinhaltet eine Liebeshandlung und Abenteuer.
die Romanze ist eine volksliedhafte, lyrisch-epische Verserzählung, in der eine Serie von Abenteuern vorkommt mit romantischen Liebeserlebnissen, Geheimnissen, Sehnsucht, Begierde und Erlösung
die Romantik ist eine europäisch, geistig, künstlerische Bewegung von etwa 1800 bis 1830. Sie beinhaltet viel Träumerei und Schwärmerei und hat eine geheimnisvolle, abenteuerliche, fantastische Beschaffenheit. Die Romantiker wehren sich gegen die Vergänglichkeit und streben nach Harmonie. Die Hauptthemen der Romantik sind Gleichheit, Emanzipation und Brüderlichkeit. Weitere typische Motive sind Sehnsucht, Liebe und Abenteuer. (Die Ergänzung von Herrn Dautel hat jeder auf dem blauen Blatt.)

In der Unterrichtsstunde am 4.3. haben wir zu Beginn eine Traumreise gemacht. In dieser hörten wir mehrmals das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff, unter anderem auch vertont von Robert Schumann. Allgemein kann man sagen, ist es ein Naturgedicht. Das sieht man auch an den 4 Naturbeispielen in Strophe 2. Außerdem erkennt man die Sehnsucht des lyrischen Ich an dem Konjunktiv in der letzten Zeile („Als flöge sie nach Haus“)

Wir haben uns auch noch die Frage gestellt, ob die Romantik Kontrast zur Moderne ist oder nicht, und sind zu dem Schluss gekommen: Ja, sie ist Kontrast zur Moderne. Und zwar dadurch, dass heutzutage die Technologie viel mehr verbreitet ist und eben viel beliebter ist als früher, die Naturvertrautheit ist jetzt auch nicht mehr so ausgeprägt wie früher und außerdem sehnen sich viele Menschen aus der Moderne nach der Zeit der Romantik.

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