Diskussion:Fontane07/Werk im Kontext/1

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Mein Kommentar

Gute Werkkenntnisse werden gezeigt, sprachlich ist der Text flüssig, stilistisch sind kleine Verbesserungen möglich („das Ganze“ ...).

Verbesserungsmöglichkeiten:

Insbesondere im „Effi“-Teil wird zu lange die Handlung wiedergegeben, aber das Thema „Konvention“ zu wenig präzisiert.

Ein größeres Manko ist die unhistorische Betrachtungsweise. Ferdinand ist eine typische Sturm & Drang-Figur und müsste auch als solche mit seiner eigenen Gefühls- und Ideenwelt herausgestellt werden.

Innstetten ist ein preußischer Beamter, der Prinzipien hat.

Darum ist es etwas unhistorisch gedacht, alles auf Kommunikationsmangel zurückzuführen, obwohl der Begriff ganz ergiebig ist; die Zwänge, warum dies oder das nicht ausgesprochen sind, waren doch ungeheuer groß. Es wäre also herauszustellen, dass der Druck der jeweiligen Konventionen bzw. gesellschaftlichen Zwänge auch zu einer Sprachlosigkeit führen kann, die wir uns heute gar nicht so recht vorstellen können.

Von daher wäre die Differenz zwischen den beiden Männern und ihren gesellschaftlichen Verhältnissen zu schärfer herauszustellen.

--K. Dautel 19:42, 6. Mär 2007 (CET)

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